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Warum viele Hotels trotz moderner Technik unnötig Energie verschwenden

  • ah0394
  • 10. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Viele Hotels investieren bereits in moderne Energieanlagen.Photovoltaik, Blockheizkraftwerke, Batteriespeicher oder neue Heizsysteme sind längst keine Ausnahme mehr.

Trotzdem bleibt der Energieverbrauch häufig höher als notwendig.

Der Grund dafür liegt oft nicht an den einzelnen Anlagen selbst — sondern daran, dass das Zusammenspiel der Systeme nie ganzheitlich geplant wurde.

Das eigentliche Problem: Einzelne Anlagen statt ein gemeinsames System

In vielen Hotels arbeitet jede Anlage für sich:

  • die Heizung

  • das Blockheizkraftwerk

  • die PV-Anlage

  • der Batteriespeicher

  • die Warmwasserbereitung

  • die Lüftung

  • die Verbraucher im Gebäude

Jede Komponente besitzt ihre eigene Steuerung und ihre eigenen Parameter.Was häufig fehlt, ist eine übergeordnete energetische Betriebslogik.

Dadurch entstehen typische Probleme:

  • Energie wird zur falschen Zeit erzeugt

  • Speicher werden nicht optimal genutzt

  • Lastspitzen entstehen unnötig

  • Verbraucher laufen ineffizient

  • bestehende Anlagen arbeiten gegeneinander statt miteinander

Gerade in Bestandshotels ist das besonders häufig der Fall.

Moderne Technik allein löst das Problem nicht

Viele Hotels gehen davon aus, dass neue Technik automatisch zu niedrigeren Energiekosten führt. In der Praxis entscheidet jedoch nicht nur die Technik selbst über die Effizienz, sondern vor allem deren Steuerung.

Ein Beispiel:Ein Blockheizkraftwerk kann technisch einwandfrei funktionieren — wirtschaftlich sinnvoll wird es aber erst dann, wenn Laufzeiten, Lastgrenzen, Speicher und Verbraucher intelligent aufeinander abgestimmt werden.

Dasselbe gilt für:

  • PV-Anlagen

  • Batteriespeicher

  • Heizsysteme

  • Warmwasserbereitung

  • elektrische Verbraucher

Ohne eine individuell geplante Betriebslogik bleiben viele Potenziale ungenutzt.

Warum Bestandshotels besondere Anforderungen haben

Neubauten lassen sich oft als Gesamtsystem planen.Bestandshotels dagegen besitzen meist bereits unterschiedliche Anlagen aus verschiedenen Baujahren und von unterschiedlichen Herstellern.

Genau deshalb reicht eine Standardlösung häufig nicht aus.

Bestehende Technik muss:

  • sinnvoll integriert

  • wirtschaftlich bewertet

  • technisch abgestimmt

  • und intelligent miteinander verknüpft werden

Das Ziel ist kein Austausch aller Anlagen, sondern ein besseres Zusammenspiel des bestehenden Energiesystems.

Was eine energetische Betriebssteuerung verändert

Eine energetische Betriebssteuerung sorgt dafür, dass Energieanlagen nicht isoliert arbeiten, sondern als gemeinsames System.

Dabei werden unter anderem geplant:

  • Schalt- und Freigabewerte

  • Lastgrenzen

  • Temperaturlogiken

  • Erzeugerprioritäten

  • Speicherstrategien

  • wirtschaftlich optimierte Betriebsparameter

So entsteht ein individuelles Energiemanagementsystem, das auf das konkrete Hotel abgestimmt ist.


 
 
 

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