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Die Zukunft der Gasnetze: Was wirklich geplant ist

vor 11 Minuten
1 Min. Lesezeit

Wer heute noch mit Gas heizt, hört immer häufiger: Die Gasnetze werden abgeschaltet. Doch ganz so einfach ist es nicht. Ein Blick auf die tatsächlichen Regelungen zeigt ein deutlich differenzierteres Bild – allerdings auch ein wirtschaftliches Risiko, das häufig weniger Beachtung findet.


Werden die Gasnetze tatsächlich abgeschaltet?

Ein bundesweites Datum, an dem die Gasnetze abgeschaltet werden, gibt es nicht. Künftig wird vielmehr vor Ort entschieden, welche Netze weiterbetrieben, umgenutzt oder stillgelegt werden.

Und das geschieht nicht von heute auf morgen: Nach dem derzeit vorgesehenen gesetzlichen Rahmen soll die Trennung eines Gasanschlusses grundsätzlich mindestens zehn Jahre vorher angekündigt werden. Auch die Verfügbarkeit einer alternativen Wärmeversorgung spielt dabei eine Rolle.

Für Gebäudeeigentümer besteht also ausreichend Zeit, sich auf Veränderungen einzustellen.


Das eigentliche Risiko sind die Kosten

Spannender ist deshalb eine andere Frage: Was passiert mit den Kosten, wenn immer weniger Kunden das Gasnetz nutzen?

Die Kosten für Betrieb und Infrastruktur bleiben zunächst bestehen, verteilen sich aber auf weniger Abnehmer. Gleichzeitig dürfen Netzbetreiber ihre Gasnetze inzwischen schneller abschreiben.

Dass sich bereits etwas bewegt, zeigen die Zahlen: Die durchschnittlichen Gas-Netzentgelte für Haushaltskunden stiegen laut Bundesnetzagentur von 1,48 ct/kWh im Jahr 2020 auf 2,16 ct/kWh im Jahr 2025 – rund 46 Prozent.

Für Hotels heißt das: Nicht nur fragen, wie lange Gas noch verfügbar ist, sondern wie wirtschaftlich es in zehn oder fünfzehn Jahren noch sein wird.

Wie stark die Netzentgelte künftig steigen könnten und welche Größenordnungen verschiedene Modellrechnungen zeigen, schauen wir uns im Hintergrundartikel genauer an, den Sie in unserem Wissensportal finden




 
 
 

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